Interview mit Klassenchefin Despina Fidanoglu

Wieso haben Sie sich entschieden, Klassenchefin zu werden?
Schon als ich klein war, wusste ich, dass ich für das Verantwortungübernehmen geboren wurde. Ich bin wie geschaffen für diese Aufgabe.
Wie viel Zeit nimmt diese wichtige Aufgabe in Anspruch?
Also wenn ich nach Hause komme, widmet sich mein erster Gedanke an die Klasse. Was haben sie gut gemacht? Was schlecht? Wie oft habe ich Marina beim Einschlafen erwischt? (lacht und zeigt mir ihre akribisch geführte Strichliste)
Fühlen Sie sich manchmal erdrückt von der lastenden Verantwortung?
Seit drei Jahren vergeht keine Sekunde, ohne dass ich an meine Klasse denke. Eine Belastung ist es nicht, denn ich weiss dass es meine Bestimmung ist. (ein Lächeln huscht über ihre vollen Lippen)
Es geisterte ein Gerücht durch die Kanti, dass Sie sich nicht genügend um die Klasse kümmern. Ich wage zu behaupten, dass eine gewisse Celina Britez ihre Rolle übernehmen möchte. Was sagen sie dazu?
(schaut nach links und rechts, guckt nervös umher) Meine Assistentin wird Ihnen diese Frage beantworten.
Würden Sie diese Aufgabe wieder annehmen?
Lassen Sie mich Ihnen eine Frage stellen. Könnten Sie leben, ohne zu atmen? (ein zufriedenes Lächeln huscht über ihr Gesicht, als ich verneine)So können Sie sich mein Leben ohne diese Rolle vorstellen. Unmöglich. (ihre Augen füllen sich mit Tränen).

Interview mit Beinahe-Klassenkassiererin Vera Gebert

Fällt es ihnen schwer, über dieses heikle Thema zu sprechen?
Ja, die Wunden sind immer noch offen. Streuen Sie bitte kein Salz hinein.
Schildern Sie uns bitte was passiert ist, liebe Frau Gebert.
Es war in den ersten Wochen des Kantonsschuleunterricht, ich kannte niemanden. (ihr Blick schweift ab) Ausserdem hatte ich auch Probleme die Leute zu verstehen, da der ekelige Zürcherdialekt zu Kommunikationsschwierigkeiten führte. (Sie rennt zum Klo, Würggeräusche sind zu hören). Also, da kam unsere Klassenlehrerin zu mir und fragte mich, ob ich den Posten der Klassenkassiererin übernehmen möchte. Ich war begeistert. Mein Traum schien zum Greifen nah. (Ihre Augen werden glasig)
Das tönt doch super, was ist weiter passiert?
(Ihre Lippen beginnen zu zittern) Alles war gut, doch dann kam Melania* ins Spiel. Frau Kocher erfuhr durch eine Drittperson von ihren unglaublich guten Mathematikkenntinessen. Da begann der Wettbewerb.
Von welchem Wettbewerb sprechen wir?
Die Idee war super und wie für mich geschaffen. Ich hatte meinen Triumph schon vor Augen. Die Aufgabe war, einen Computer auf der Nase u balancieren und dazu ein Curry zu kochen. Ich war so sehr mit der Zubereitung und Verfeinerung meines Lieblingsgerichts beschäftigt, dass ich den Computer total vergessen hatte. Obwohl mein Curry tausendmal besser war, krieg Melania den Job.(inzwischen laufen der jungen Frau Tränen aus den Augen)
Vielen Dank für ihre Offenheit und viel Erfolg bei ihrer zukünftigen Karriere in der Wirtschaftsbranche.
Danke.(Sie zieht ihre Nase hoch und verabschiedet sich)
Das ist natürlich nur ein Spass. Vielen lieben Dank an Melanie, die diesen scheiss Job macht.

Eine kleine Tabelle, die unsere persönlichsten Fragen beantwortet:

Name Lieblingstageszeit Lieblingskleidungsstueck
Jael 9 Uhr morgens oder abends nüt
Loredana 10 am Morge Bluse
Noémie 8 Uhr am Abend Pullover
Melanie 8 Uhr am Abend Sommerkleider
Marina 2 Uhr am Nachmittag pijama:))
Despina Morgen am 9i Seidenpijama
Larissa Abend am halbi 9i Socke
Cedric 8 Uhr am Freitag Abend kurze Trainerhose
Jonas Samstag Morgen um 6 Uhr Sporthosen
Roxi unter der Woche: 6 Uhr Abends, Wochenende: 2 am Nami fette Hoodie
Sam Wochenende am Morge am 10i Schueh
Rian am Abig am 8i Hemd
Vera Ziit zum lache Joggschuehchueh
Celina Donnerstag Nachmittag am 4i Mom Jeans
Ana Abig am 10i Oversize pullis
Janine Nami am 5i bequemi pullis